Rhinogobius vermiculatus

 

 

Familie: Gobiidae
Wissenschaftlicher Name:

Rhinogobius vermiculatus
(Chen & Kottelat, 2001)

Deutscher Name: n/a
Synonyme: n/a
  Herkunft: Laos, Vietnam

 

Beschreibung:

Diese aussergewöhnlich gezeichnete Grundel stammt aus Vietnam.

Es sind ausgesprochen neugierige und zutrauliche Tiere, wie man das von Rhinogobius im Allgemeinen gewohnt ist.
Sie lassen sich sehr gut mit duospilus-ähnlichen vergesellschaften, da sie leicht von diesen zu unterscheiden sind und sich auch nicht mit diesen kreuzen.

Sie sind sehr unterhaltsam in ihrem Verhalten. Voraussetzung dafür ist natürlich auch hier, daß man sie in Gruppen hält, so daß sie zu Interaktionen fähig sind. Dann bekommt man viel geboten. Ständig wird gepost, gebalzt, angegeben.... und es ist schon ein Anblick, wenn dieses Art den röhrenden Hirschen spielt :-)

Geschlechterunterscheidung
  Männchen Weibchen
Visuelle Unterschiede: Größe: 5,5-6 cm   Größe: 5-5,5 cm
Die Männchen habe auffällig rot gefärbte Wangendeckel mit weissen Punkten.

Die Weibchen besitzen nur die roten Streifen am Körper, aber ungefärbte Wangendeckel.
 
Rhinogobius vermiculatus male
Rhinogobius vermiculatus female
Haltungsbedingungen
Wasserart: Süsswasser
Härte: weich bis hart
pH-Wert: neutral
Temperatur: 18 - 26° C

Mindestbeckengröße für 1 Gruppe

(mindestens 5 Tiere):

60 x 30 x 30 cm
Beckeneinrichtung:

Bodengrund Sand oder feiner Kies.

Boden mit flachen Steinplatten, höheren Steinen und kleineren Pflanzen strukturieren.

Höher wachsende Pflanzen mit großen Blättern und Wurzeln zum Aufsitzen.

Kräftige Strömung.

Sauerstoffreiches Wasser.

 
Futter: Bevorzugt Lebendfutter, nimmt aber auch Frostfutter.
Vergesellschaftung: Mit nicht zu großen und sensiblen Fischen kein Problem. Diese Art ist sehr friedlich.
Zucht:

Rhinogobius vermiculatus GelegeDie Gelege enthalten ca. 60 Eier mit einer Länge von ca. 6 mm. Die Eier sind recht unempfindlich, entwickeln sich sehr gut und die Jungtiere sind nach dem Schlupf sofort sehr agil

Sie schlüpfen bei 24° nach 10 Tagen. Ein Dottersack ist so gut wie gar nicht vorhanden. Es werden gleich nach dem Schlupf Artemia-Nauplien angenommen. Ab der 2. Woche wird auch anderes Lebend- und Frostfutter angenommen.

Die Jungtiere sind von Beginn an bentopelagisch. Sie sind mit ca. 4 Monaten ausgefärbt und abgabefähig.

 

 

 

 

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