Rhinogobius spec. "Vietnam"

 

 

Familie: Gobiidae
Wissenschaftlicher Name:

unbekannt

Deutscher Name: n/a
Synonyme: Rhinogobius spec. "Vietnam"
  Herkunft: Laos, Vietnam

 

Beschreibung:

Diese aussergewöhnlich hübsche Grundel stammt aus Vietnam. Leider ist mir bisher nicht gelungen, sie zu identifizieren.

Es sind ausgesprochen neugierige und zutrauliche Tiere, wie man das von Rhinogobius im Allgemeinen gewohnt ist.

Sie sind sehr unterhaltsam in ihrem Verhalten. Voraussetzung dafür ist natürlich auch hier, daß man sie in Gruppen hält, so daß sie zu Interaktionen fähig sind. Dann bekommt man viel geboten. Ständig wird gepost, gebalzt, angegeben.... und es ist schon ein Anblick, wenn dieses Art den röhrenden Hirschen spielt :-)

Geschlechterunterscheidung
  Männchen Weibchen
Visuelle Unterschiede: Größe: 5,5-6 cm   Größe: 5-5,5 cm
Die Männchen habe auffällig rot gefärbte Rückenflossen.

Die Weibchen sind eher unauffällig grau.
 
Rhinogobius spec. "Vietnam" male
Rhinogobius spec. "Vietnam" female
Haltungsbedingungen
Wasserart: Süsswasser
Härte: weich bis mittelhart
pH-Wert: neutral
Temperatur: 18 - 26° C

Mindestbeckengröße für 1 Gruppe

(mindestens 5 Tiere):

60 x 30 x 30 cm
Beckeneinrichtung:

Bodengrund Sand oder feiner Kies.

Boden mit flachen Steinplatten, höheren Steinen und kleineren Pflanzen strukturieren.

Höher wachsende Pflanzen mit großen Blättern und Wurzeln zum Aufsitzen.

Kräftige Strömung.

Sauerstoffreiches, sauberes Wasser.

 
Futter: Bevorzugt Lebendfutter, nimmt aber auch Frostfutter.
Vergesellschaftung: Mit nicht zu großen und sensiblen Fischen kein Problem. Diese Art ist sehr friedlich.
Zucht:

vietnam-gelege-tag1-1Die Gelege enthalten ca. 30 Eier mit einer Länge von ca. 5 mm. Die Eier sind recht fragil und sterben sehr schnell ab. Es ist nicht so ganz leicht, ein paar gesunde Jungtiere aus einem Gelege zu bekommen.

Hier gilt, wie bei den Rhinogobius zhoui: viel frisches Wasser, vorzugsweise vollentsalzt. Nitrat und Phosphat führen hier schnell zu Schäden an den Embryonen.

Sind die Jungtiere erst einmal gesund geschlüpft, ist ihre Entwicklung gut und die Aufzucht leicht. Sie sind benthopelagisch und fressen, sobald der Dottersack aufgebraucht ist, Artemia. Sie brauchen ca. 3 Monate (mit viel Wasserwechsel und gutem Futter), bis man die Geschlechter unterscheiden kann.

 

 

 

 

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