Rhinogobius chiengmaiensis

 

 

Familie: Gobiidae
Wissenschaftlicher Name:

Rhinogobius chiengmaiensis
(Fowler, 1934)

Deutscher Name: n/a
Synonyme: Ctenogobius chiangmaiensis
Rhinogobius chiangmaiensis


  Herkunft: Nord Thailand  (gefährdet laut IUCN)

 

Beschreibung: R. chiengmaiensis sind sehr hübsche und neugierige Grundeln. Ihr Körper ist mit roten Punkten übersäht, was ihnen ein sehr nettes Aussehen verleiht. 
Sie sind, wie alle Rhinogobius, immer mit ihrer Neugier vorn und müssen immer sehen, was ausserhalb des Aquariums vorgeht.
Sie sind untereinander mässig aggressiv, es kommt selten zu echten Raufereien. Ist das dominante Männchen erst einmal ernannt, bilet sich in einer Gruppe auch recht schnell Harmonie aus.
Sie sind eine echte Alternative zu den duospilus-ähnlichen.
Geschlechterunterscheidung
  Männchen Weibchen
Visuelle Unterschiede: Größe: 5,5-6 cm   Größe: 5-5,5 cm
Die Unterscheidung ist bei Jungtieren nicht ganz einfach. Die Männchen besitzen dunklere, rote Punkte am Körper, ihre 1. Rückenflosse ist gefärbt.

Die Weibchen sind etwas kleiner, rundlicher und ihre roten Punkte sind blasser. Die 1. Dorsale ist farblos.
 
Rhinogobius chiengmaiensis male
Rhinogobius chiengmaiensis female
Haltungsbedingungen
Wasserart: Süsswasser
Härte: weich bis hart
pH-Wert: neutral
Temperatur: 18 - 26° C

Mindestbeckengröße für 1 Gruppe

(mindestens 5 Tiere):

60 x 30 x 30 cm
Beckeneinrichtung:

Bodengrund Sand oder feiner Kies.

Boden mit flachen Steinplatten, höheren Steinen und kleineren Pflanzen strukturieren.

Höher wachsende Pflanzen mit großen Blättern und Wurzeln zum Aufsitzen.

Kräftige Strömung.

Sauerstoffreiches Wasser.

 
Futter: Bevorzugt Lebendfutter, nimmt aber auch Frostfutter.
Vergesellschaftung: Mit nicht zu großen und sensiblen Fischen kein Problem. Diese Art ist sehr friedlich.
Zucht:

Rhinogobius chiengmaiensis clutchDie Gelege umfassen ca. 60 Eier, die in etwa 4,5 mm lang sind.
Die Jungfische schlüpfen bei 24° C nach 10 Tagen mit relativ großem Dottersack. Ab dem 3. Tag werden Artemia-Nauplien gefressen.
Sie entwickeln sich, im Vergleich zu anderen kleinen Rhinogobiusarten mit benthopelagischen Jungfischen relativ lagsam.
Mit 4 Monaten zeigen sie erste, deutliche Körperzeichnung und die Geschlechter lassen sich unterscheiden.
 

 

 

 

 

© by ferraqua
All rights reserved